Brigitte Doneyer-Perius
           Heilpraktikerin & Physiotherapeutin

 
           Zum Tauhügel 3
           66459 Kirkel-Neuhäusel
           Tel.: 06849 - 991018
   
       e-Mail: limentis@t-online.de


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Systemische Selbst-Integration (nach Dr. med. Ero Langlotz)

Es geht hier um einen wichtigen Puzzleteil, der das systemische Familienstellen erst so richtig vollständig und wirksam werden lässt.

Dr. Langlotz hat festgestellt, dass viele (wenn nicht alle) von uns Anteile von sich selbst (Selbst-Anteile / Seelenanteile) abgespalten haben. Dies passiert in Konflikt-Situationen, die uns überfordern. Viele dieser „traumatischen“ Ereignisse geschehen in der Kindheit, wo wir noch offen und verletzlich sind und noch keine guten „Verarbeitungsmechanismen“ entwickelt haben. Diese Leere, die durch das Trauma entsteht, und die wir manchmal auch fühlen, wird sehr oft gefüllt mit Fremdem. Langlotz nennt das eine symbiotische Verschmelzung oder auch maligne Symbiose.

Ursachen die zu einer malignen Symbiose führen, sind z.B.:

  • Traumatisierte Eltern
  • Früher Verlust einer wichtigen Bezugsperson
  • Früher Verlust eines (ungeborenen) Geschwisters
  • Erfahrung von seelischer und körperlicher Gewalt (Person oder früher Klinikaufenthalt)

Durch die Systemische Selbst-Integration wird es möglich diese verlorengegangen Selbstanteile wieder heranzuholen und zu integrieren. Genauso wichtig wie das Integrieren ist es auch, die gerade neu gewonnene Vollständigkeit vor neuen Grenzüberschreitungen durch andere Personen zu verteidigen.

„Selbstlosigkeit“ so edel, wie sich das anhört, tut uns nicht gut! Unser Selbst gehört zu uns und zu sonst niemand.

Was bedeutet das Selbst? Es ist der Teil von uns, der sich frei fühlt, unbeschwert, unschuldig, abgegrenzt (mir darf es gut gehen, auch wenn es anderen schlecht geht) und unabhängig (ich brauche es nicht, gebraucht zu werden).

Auch das Kindliche Selbst muss des Öfteren mit hineingenommen werden, dieses darf schwach, verletzlich, bedürftig sein, es darf auch „ungehörige“ Gefühle haben, wie Angst, Wut, Hass, Mordgefühle…, es ist auch neugierig und verspielt, fantasievoll und kreativ.

Das Ergebnis der Selbst-Integration heißt, man ist vollständig und muss sich nicht mehr mit Fremdem füllen (lassen). Die Identifikation mit dem Problem hört auf. Man ist ja nicht das Problem. Durch Selbst-Integration erreicht man eine gesunde Distanz zu den Problemen, Sachverhalten oder den Menschen, die einen sonst „einnehmen“. Damit ist es auch ein wichtiger Faktor, wenn nicht sogar der allerwichtigste, zum Thema „Burn-out“ (bei Kindern drückt sich das eher in „Null-Bock“ aus bis hin zu Verweigerung). Hier sind immer Grenzüberschreitungen, bzw. Identifikation mit dem Konflikt, bestimmend und krankheitsauslösend.

Autonomie

Sein Selbst zu integrieren heißt auch autonom zu werden. Und nur wenn man autonom ist, kann man auch authentisch sein! Nur, wenn ich fähig bin, zwischen Eigenem und Fremdem zu unterscheiden, kann ich mein Leben selbstbestimmt leben, so wie es für mich richtig ist und mir Freude macht. Wir finden zurück zu unserer Kraft und unserem Glück.

Wenn Sie also das Bedürfnis haben, hier für sich selbst etwas zu erkennen und zu ändern, sind Sie herzlich eingeladen, das zu tun.

Wer noch mehr darüber wissen möchte, empfehle ich folgenden Link anzuklicken:

http://www.e-r-langlotz.de/autonomietraining/systemische_selbst-integration.php

Sie können bei mir persönlich oder online einen Symbioseindex" – Fragebogen ausfüllen und auswerten. Damit können Sie erkennen, ob ein Symbiose-Thema vorliegt. 

Es gelten die Konditionen wie beim normalen Familienstellen: 120 € pro Aufsteller und 30 € Statist